Demonstration am Bahnhof Wandsbek am 3.5.2019 großer Erfolg

Am Freitag, dem 3.5.19 fand von 17 – 18 Uhr am Bahnhof Wandsbek eine Demonstration unter dem Motto „Kein zusätzlicher Güterverkehr durch Wandbek“ gegen die Pläne der Bahn statt. Etwas 150 Menschen hatten sich bei schönem Wetter am Bahnhof versammelt, um ihrer Ablehnung der geplanten dramatischen Ausweitung des Güterverkehrs durch den Stadtteil Ausdruck zu verleihen. Anwesend waren auch 2 Pressevertreter (Hamburger Abendblatt und Wochenblatt).

Die Bahn plant im Zuge des Neubaus einer S-Bahn S4 u.a. umfangreiche Baumfällmaßnahmen im Wandsbeker Gehölz, den Abriss der Haltestelle Wandsbek sowie den Neubau von zwei neuen S-Bahnhöfen in unmittelbarer Nähe.

Da die Bahn bisher keinerlei Kompromissbereitschaft zeigt, wird ein Prozess mit diesem finanzkräftigen Opponenten sicher nicht zu vermeiden sein. Die, die diesen Prozess mit Unterstützung des Vereins führen werden, tun dies dann stellvertretend für alle. Es wurde u.a. hingewiesen auf die Notwendigkeit der Solidarität und auch der allgemeinen finanziellen Unterstützung für einen solchen Prozess.
Spenden und Mitgliedschaft für diese Verein sind dafür eine wichtige Stärkung.

Den Hauptvortrag hielt Dr. Harmsen vom Verein „Lärm- und Umweltschutz Wandsbek-Marienthal“ (Kurzform „Laermschutz-Wandsbek“). Er trug die Argumente in einem gut strukturierten Vortag vor, der immer wieder von allgemeinem Beifall bestätigt wurde.

Um die Aktivitäten und die Informationsvernetzung zu stärken, trugen die Teilnehmer beim Verein anschließend ihre eMail-Adressen ein.
Leider fand die Veranstaltung auf der Rückseite des Bahnhofs (also gewissermaßen unter Ausschluss der Öffentlichkeit) statt
Es muss dringend eine weitere Mobilisierung der Öffentlichkeit angestrebt werden. Dabei wurden soziale Medien bei den Zuschauern vorgeschlagen. Das Problem der beteiligten Schulen ist kaum von oben her zu lösen, da Schulleitungen und Lehrer leicht in den Verdacht der Parteinahme kommen. Hier ist ein Einstieg bei den Schülern sicher aussichtsreicher: über die Schulsprecher und über Schülergruppen bei Facebook und Co.
Ein Problem bei solchen Aktionen ist die begrenzte Man-Power im Verein. Es sollten sich also Menschen bereitfinden, so etwas in Absprache mit dem Verein, aber mit eigenem Arbeitseinsatz, anzugehen. Wer entsprechende Kontakte hat, wer sich in solchen Aktivitäten auskennt – Mitwirkung ist eine gute Möglichkeit der Solidarisierung!
Hoffentlich kann die nächste Demo mit Unterstützung über soziale Medien in einem größeren Rahmen und an einem öffentlichkeitswirksamen Ort stattfinden. Dieses Mal betrachte ich nur als Probelauf. Aber immerhin, es war in diesem Rahmen ein guter Anfang.

Eberhard Baur

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