Willkommen beim Verein für Lärm- und Umweltschutz in Wandsbek-Marienthal!

19. & 20. September 17-18 Uhr: Wandsbeker Waldkonzerte zum Erhalt des Gehölzes
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Unsere Ziele

  • Bau einer S4? JA!
  • Bau neuer Gütergleise durch dicht besiedelte Wohngebiete? NEIN!
  • Abholzungen im Wandsbeker Gehölz für den Güterverkehr? NEIN!
  • Abriss des Bahnhofs Wandsbek? NEIN!
  • 24-Stunden-Güterverkehr in zwei Richtungen? NEIN!
  • 6 Meter hohe Lärmschutzwände wegen Güterverkehrslärm? NEIN!

Engagieren Sie sich mit uns, Ihren Nachbarn, gegen die massive Verkehrs-Fehlplanung in dichtbesiedelten Wohngebieten Hamburgs!

Der Verein Lärmschutz Wandsbek-Marienthal

Unser Verein ist ein Zusammenschluss aus Bürgern, die als Anlieger oder in der Nähe der Bahntrasse Hamburg – Lübeck wohnen. Unser Anliegen ist es, mit der Bahn ins Gespräch über einen naturschonenden und die Anliegen der Bürger einbeziehenden Ausbau der Strecke zu kommen.

Was geplant ist
und unsere Kritik daran

Wie Sie vielleicht wissen, sollen auf der Nordseite der Trasse zwei zusätzliche Gleise für eine S-Bahn gebaut werden, was wir im Prinzip begrüßen. Zusätzlich will die Bahn aber die Strecke für den Güterverkehr zweigleisig ausbauen, um dem europäischen Güterfrachtverkehr zwischen Skandinavien, dem Mittelmeerraum und den Beneluxländern einen Frachtkorridor zu bieten.
Über die geplante, feste Fehmarnbelt-Querung, DURCH DAS HAMBURGER STADTGEBIET und damit auch durch Wandsbeker Wohngebiete soll der europäische Güterfrachtverkehr der Zukunft abgewickelt werden (weitere Informationen hierzu: https://www.scanmedfreight.eu/

Mitten durch die Stadt sollen ab etwa 2025 ca. dreimal so viele Güterzüge mit dann bis zu 950 m Länge fahren wie bisher. Ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen und vorwiegend in der Nacht. Tagsüber wird Personenfernverkehr die Strecke auslasten. Die Frequenz der Personenzüge von/nach Lübeck soll aufs Doppelte gesteigert werden.

Die gesetzlichen Grenzwerte für Lärm in Wohngebieten werden entlang dieser Bahnstrecke nicht eingehalten werden können – selbst wenn, wie geplant, durchgehend 6m hohe Lärmschutzwände aufgestellt werden.

Im Bereich Rantzaustraße soll außerdem eine Schienenkreuzung entstehen, damit die Güterzüge zweispurig nach Süden Richtung Stadtteile HH-Hamm und HH-Rothenburgsort einschwenken können.
Ca. 17% des Frachtgutes der Bahn sind Gefahrgut (u.a. giftige Chemikalien und Atommüll) – und Schienenkreuzungen erhöhen die Unfallwahrscheinlichkeit dramatisch … und das mitten in einer Großstadt!!

Im Wandsbeker Gehölz sollen für eine Baustraße südlich des Bahnhofs „Wandsbek“ über 120 Bäume gefällt werden, viele davon sind über 200 Jahre alt. Weil der Bahnhof „Wandsbek“ abgerissen werden soll, ist diese Maßnahme geplant. Der Platz wird für Baufahrzeuge und Material benötigt.
Dabei ist der Bahnhof „Wandsbek“ erst vor wenigen Jahren komplett saniert und mit Fahrstuhl barrierefrei ausgestattet worden.

Wenige hundert Meter in jede Richtung entfernt sollen dann zwei neue Bahnhöfe entstehen. Damit liegen die neu geplanten Bahnhöfe unnötig eng beieinander – und die Fahrzeit auf der Strecke verlängert sich durch jeden Halt!
Der neu geplante Bahnhof „Bovestraße“ ist zudem in ein Starkregen-Überschwemmungsgebiet hineingeplant, so dass das Verlassen des Bahnhofs oft Probleme bereiten dürfte. Der neu geplante Bahnhof „Claudiusstraße/Schlossgarten“ hat keine Busanbindung und liegt innerhalb von Anliegerstraßen ohne Parkplatzkapazitäten. Die Ausgänge sollen unterirdisch und nicht einsehbar liegen, Nutzer sind also Überfall-gefährdet.
Beide Ersatz-Bahnhöfe haben gegenüber dem jetzigen Bahnhof „Wandsbek“ also massive Nachteile.
Dennoch wollen die Planer Abriss und Neubauten umsetzen und bereits im Herbst 2019 mit Baumfällungen beginnen.

Da die Planer von DB Netze im Auftrag der Stadt Hamburg seit Jahren jegliche Änderungsvorschläge aus der Bevölkerung rigoros ablehnen und gewillt sind, ihre Planungen ohne Rücksicht auf Natur und Bewohner durchzuziehen, sehen wir uns gezwungen, uns zusammen zu tun, um die Gesprächsbereitschaft der Bahn im Klageverfahren zu erreichen.

Wenn wir hier nicht entschlossen handeln, werden entlang der Trasse Hunderte von Anliegern enteignet werden. Der Lärm wird besonders nachts unerträglich werden, Sichtachsen und Singvogelflug werden durch haushohe Lärmschutzwände verstellt, Gärten verschattet und verlärmt, und Tausende Mitbürger werden von endlosen Baustellen mitten in Wohngebieten für die Dauer von 5 – 10 Jahren genervt und die Schulwege zu 4 Schulen blockiert.

Dabei gibt es eine auch für die Bahn durchaus attraktive Alternative, die dieses Jahr im Februar von dem renommierten Planungsbüro Vieregg-Rösler aus München vorgestellt worden ist (http://www.vr-transport.de/)

Sind Sie neugierig geworden?
Dann lesen Sie weiter und schließen Sie sich uns an!

Aktuelles


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